Samstag, 30. November 2013

Sucht bei Senioren

Riskanter Alkoholkonsum und Missbrauch von Medikamenten sind ein wachsendes Problem unter Senioren.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article122342683/Pflegekraefte-sollen-fuer-Sucht-bei-Senioren-sensibilisiert-werden.html

Der Einfluss der Pflegekräfte ist so hoch nicht.
Aber ich habe schon mehrfach Ärzten untersagt meinen Verwandten mit Opiaten, Stimmungsaufhellern, Valium, Schlafmitteln etc. vollzupumpen. Ich habe Ärzten deshalb die Weiterbehandlung untersagt.
Da ist Vorsicht geboten. Sowohl bei den im Augustinum Kleinmachnow tätigen Ärzten, als in der Blindenwohnstätte.
Mein Verwandter lebt strikt nach der Priscusliste. Das hatte das HELIOS Klinikum Emil von Behring so verordnet und mein Verwandter lebt gut damit. Ich empfehle die Lektüre der Priscusliste im Internet. Mein hochbetagter Verwandter hat nur Baldrian im Schrank!
Damals hatte die Allgemeinmedizinerin im Augustinum Schlafmittel verordnet (sie verordnet auch Tramadol), mein Verwandter stürzte prompt, als er nachts aufs Klo wollte, lag stundenlang ohne Hilfe mit Oberschenkelbruch in der Wohnung und bekam später einen Gammanagel eingepflanzt.

Donnerstag, 28. November 2013

Transparenz gefordert

Zitat:

Es habe sich aber auch gezeigt, dass es Einrichtungen gebe, die diese Standards unterschreiten und dadurch die Gefahr von Pflegemängeln wächst. „Wir müssen auf der Spitzenebene der Länder diskutieren, wie pflegebedürftige Menschen besser davor geschützt werden können, wenn Interessen von Investoren an höheren Gewinnerwartungen das Interesse an der guten Pflege überlagern“.

http://bundespresseportal.de/rheinland-pfalz/item/17990-schweitzer-mehr-transparenz-%C3%BCber-gewinne-in-der-pflege.html

An den Heimkosten beteiligt sind:
1) Die Bewohner
2) Deren Kinder
3) Die Pflegekassen
4) Sozialämter

Alle müssten ihre Gewinne öffentlich machen, das wär anständig. Das System der Kostendeckung der gemeinnützigen Trägerschaften früher war besser.
Es gibt keinen logischen Grund, dass der Steuerzahler die Gewinne mitfinanziert, z. B. über 1,50 Euro Arbeiter, Arbeitslose, die unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.
Es gibt auch keinen logischen Grund, ehrenamtliche Mitarbeiter anzuheuern, wenn Gewinne gemacht und abgeführt werden.

Die Einen bekommen so gut wie kein Geld, die Pflegenden etwa Minimallohn, die Pflegebedürftigen werden nicht optimal versorgt und die Betreiber machen die Gewinne.

Heim in Zehlendorf

Gestern wieder mal suchte ich kurz Bekannte am Pinnauweg in Zehlendorf auf, neben ihrem Haus ist ein Pflegeheim, kein allzu grosses, aber mit hohem Zaun. Ich suchte einen Parkplatz, wendete dazu und sah wie ein Fahrer eines Kleintransporters einer Apotheke Ware auf eine Sackkarre lud, sie war so hoch es ging gestapelt und der Mann hatte Mühe die Sackkarre ins Heim zu bugsieren. Ich dachte: Mann oh Mann, wieviel Mist doch Ärzte für ein paar Männekens verschreiben und die müssen das Zeugs dann nehmen...
Nein, mich kriegt niemand in derartige Lebensumstände. Ich mach keine Sondermülldeponie aus meinem Körper.

Anti-Folter-Stelle

Die Heime empören sich, dass sie von der Anti-Folter-Stelle überprüft werden sollen.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/anti-folter-stelle-heime-unter-generalverdacht-aid-1.3842937

Der MDK vergibt immer Bestnoten, die Heimaufsicht führt Gespräche bei Mängeln mit den Heimen...

Stellungnahme des Papstes zur Altenpflege

Der Papst fordert eine Umorientierung:

http://www.kath.net/news/43829